Am 1.2.2005 war Ulli Zelle mit der Berliner Abendschau vor Ort.

Betreten lauschen  die Betroffenen seiner einleitenden Worte

 

Christel Huth, Anwohnerin, sagte, dass niemand was gegen neue Mitbewohner hat, wohl aber etwas dagegen, dass der Platz und das Denkmal beeinträchtigt wird.
Sie spricht für viele kleine Leute
Gegenwärtige und ehemalige Senatsgrößen lauschen
Jetzt kommt - so denkt sie - der Einsatz von Herrn Jens Krause, dem CEO beim  Projektentwickler aurelis und ehemaliger Berliner Staatssekretär im (West)Berliner Bausenat
Irrtum - erst wird Prof. Dittberner gefragt, der FDP-Fraktionsvorsitzende im Rathaus Ch`burg-Wi`dorf.

Er ist gegen die Umgestaltung.
Hinter ihn Wolfgang Berger, seit 26 Jahren Wirt vom "Floh".

Er kommt aus Zeitmangel nicht mehr zu Wort.

 

Auch ein Protestplakat der sich anbahnenden Bürgerinitiative ist zu sehen.

Prof. Dittberner vertritt als Einziger Politiker den erklärten Willen der Anwohner. 

Während Gastwirt Berger sich auf seinen leider nicht mehr stattfindenden Einsatz konzentriert und  und Marescha Rufert von der FDP andächtig seinem Vorsitzenden zuhört, macht sich Anwohner Roger Boyes von der Londoner Times auch so seine Gedanken.

Bald wird man  auch in England mit diesem  Thema konfrontiert.

Hilfe ist willkommen. Schließlich sind wir hier im ehemaligen britischen Sektor.

"Ist doch alles schon gegessen" glaubt der Herr der Dinge denken zu dürfen

..könnte man bei seinem Anblick denken

 

Was kümmern Empfindsamkeiten vor Ort.

Hier geht es um mehr.

 

"Die Bahn braucht Geld und die Brache ist Gold wert."

 

Gast  "H.", der den S-Bahn Vorplatz nach getaner Arbeit insbesondere im Sommer intensiv nutzt, bringt seine Betroffenheit mit hautnahem Einsatz ins Bild.

Stadtrat und stellv. Bürgermeister CH-WI Gröhler (CDU) hat sich festgelegt. "Wir wollen den Platz umgestalten".

Nicht gesendet wurden seine Anmerkungen bei der Entgegennahme weiterer schriftlicher Einsprüche: 

"Im übrigen habe er nicht nur Protestscheiben erhalten. Jemand schrieb, er möge sich nicht beirren lassen."

(vermutlich Herr Mehdorn)

Die Live-Sendung klingt aus. Die Menschenmenge zerstreut sich anschließend, meist sich  erfreuend eines der noch verbleibenden Abende im Floh. Der Mietvertrag läuft im Mai aus. Dann können die Bagger erst mal alles platt machen. Es gibt dann eine kleine Brache mehr, wenn sich nicht umgehend Investoren (Käufer für Häuser mit Terrasse) finden.
Diese Plakat hängt im Floh aus. Leser von www.ats.de/grunewald

kennen den Inhalt.

 
Christel und Falko Huth nach ihrem Einsatz "Das muss hier so bleiben, sagt Wolfgang W. ". Peter K. stimmt unerkannterweise zu.  
Schade um den Floh, eine gemütliche Kneipe, wo man rustikal essen kann.  Es ist eine Stätte der Begegnung für alle sozialen Klassen und ohne Berührungskomplikationen.

Und an warmen Sommerabenden ein Vor- und Biergarten, den die Anwohner und Besucher aus allen Teilen Berlins - mitunter der Welt -  nicht missen möchten.

alles über die Bürgerinitiative "Für die Erhaltung des S-Bahnhof Vorplatzes Grunewald" : hier klicken

 

 

 

 

 

 

 

 

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